Was sind Darmpolypen?
Darmpolypen sind gutartige Schleimhautwucherungen im Inneren des Darms, die meist unbemerkt entstehen und sich in seltenen Fällen zu bösartigen Veränderungen entwickeln können. Diese sind keine Seltenheit: Ab dem 50. Lebensjahr lassen sie sich bei einem erheblichen Teil der Bevölkerung nachweisen. Beschwerden wie Blutungen treten meist erst auf, wenn Polypen eine bestimmte Größe erreicht haben. Da aus ihnen im Laufe der Zeit Darmkrebs entstehen kann, werden sie im Rahmen einer Polypektomie entfernt.
Was wird bei der Polypektomie gemacht?
Die Abtragung erfolgt mithilfe einer feinen Elektroschlinge oder Elektrozange. Das gewonnene Gewebe wird anschließend gesichert und feingeweblich untersucht, um sicher beurteilen zu können, ob der Polyp gutartig war.
Die Polypektomie gilt als kleiner endoskopischer Eingriff mit insgesamt seltenen Risiken. Im Anschluss besprechen wir den Befund persönlich mit Ihnen. Der schriftliche Bericht wird zeitnah an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt übermittelt.